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4. Oktober ist Welttierschutztag
– 10 Dinge, die jeder für den Tierschutz tun kann! -
Tierschutz ist ein Thema, das nahezu jeden emotional berührt und oft
fragt man sich „Was kann ich eigentlich selbst tun, um die Situation der
Tiere zu verbessern?“
Doch wo anfangen? Tierschutz bedeutet nicht immer eine radikale Veränderung der
Lebensgewohnheiten, oft sind es kleine alltägliche Dinge, die jeder für
sich verändern kann und die doch so viel bewegen:
1.Montag ist „Veggie-Tag“! Starten Sie mit einem vegetarischen Tag in die Woche.
1.094 Tiere isst der Durchschnittsdeutsche in seinem Leben (Quelle:
Vebu Deutschland). Wenn jeder seinen Fleischkonsum überdenken und nur 1
Tag pro Woche vegetarisch leben würde, würde das die Fleischproduktion
und damit die Massentierhaltung stark verringern- von den positiven
Auswirkungen auf Gesundheit, Klima und Umwelt ganz zu schweigen.
Probieren Sie doch einfach mal neue fleischlose Rezepte aus, probieren
Sie die vielen Ersatzprodukte und entdecken Sie, wie lecker und gesund
vegetarische Küche sein kann. Vielleicht werden aus einem Tag ja auch 2
oder 3 Tage pro Woche.
Auf unserer Internetseite stellen wir einige vegetarische und vegane Rezepte vor:
www.lesia.org2.Besuchen Sie keine Zirkusse,
in denen Tiere auftreten müssen und zu Kunststückchen gezwungen werden.
In den meisten Fällen ist eine artgerechte Haltung nicht möglich.
Sensibilisieren Sie auch Ihre Kinder dafür und bieten Sie alternative
Freizeitmöglichkeiten.
3.Besuchen Sie keine Zoos, in denen eine artgerechte Haltung nicht gegeben ist.
Informieren Sie sich über die Lebensgewohnheiten der Tiere und sprechen Sie Missstände an!
4.Missstände ansprechen erfordert Zivilcourage.
Fällt Ihnen ein Tier auf das sich merkwürdig ängstlich oder aggressiv
verhält, zögern Sie nicht und sprechen Sie den Halter an. Hilft das
nicht, wenden Sie sich an die örtliche Polizei oder das Veterinäramt.
Dies gilt nicht nur für die private Haltung von Tieren, sondern bspw.
auch für Züchter, Zoohandlungen mit Lebendtieren und Bauernhöfe. Schauen Sie nicht weg!
5.Sensibilisieren Sie Ihre Kinder im Umgang mit Tieren.
Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Haltung, Fütterung und Bedarf ihrer tierischen Spielgefährten.
6.Verzichten Sie auf Pelze, exotische Leder und überdenken Sie Ihren Lederkonsum
7.Stoppen Sie Tierversuche und kaufen Sie vermehrt Kosmetika von Marken, die sich gegen
Tierversuche aussprechen. Im Internet finden Sie viele Listen, die
Auskunft über Firmen geben, deren Produkte und Inhaltstoffe der Produkte
nicht an Tieren getestet werden.
8.Sehen Sie vom Kauf beim Züchter ab.
Informieren Sie sich bei Tierheimen und Tierschutzorganisationen und
lassen Sie sich mit Ihrem Profil und Vorlieben für eine bestimmte Rasse
oder Aussehen registrieren. Bei der Vielzahl der täglich dort
ankommenden Tiere können Sie sicher sein, dass ein entsprechendes Tier
für Sie gefunden wird.
9.Werden Sie Pflegestelle!
Für viele Straßentiere ist ein überfülltes Tierheim nicht immer die optimale
Lösung. Sie brauchen den Bezug zu Menschen, deren Fürsorge und Liebe
besonders stark. Helfen Sie den Tieren bei einem Start in ein normales
neues Leben und nehmen Sie sie temporär bei Ihnen auf. Anträge finden
Sie unter LESIA.org.
10.Engagieren Sie sich ehrenamtlich!
Es werden immer freiwillige Helfer und Helferinnen benötigt - egal ob
zum Ausführen von Hunden oder Spielen mit Katzen, zur Koordination von
Vor- und Nachkontrollen der Pflegestellen, zur Mitarbeit und
Durchführung von Spendenaktionen, zur Unterstützung von
Tierschutzprojekten, zum Verteilen und Auslegen von Flyern…die
Möglichkeiten sind so unendlich wie der Eingangs erwähnte Tierschutz
selbst.
Quelle:
LESIA e.V. - LESIA e.V.
www.lesia.org