Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,
Gute Nachrichten! Eine in der nordchinesischen Stadt Qinhuangdao geplante Tötungsaktion zur Reduzierung der Zahl nicht registrierter und streunender Hunde wurde offenbar abgesagt.
Nach den Plänen der Behörden sollten auch registrierte Hunde mit einer Schulterhöhe über 35 Zentimetern getötet werden. Die Halter solcher größeren Hunde wurden sogar dazu aufgefordert, ihre Tiere selbst zu töten. Anderenfalls würde die Polizei das erledigen und die Halter mit einem Bußgeld belegen.
Noch liegen uns nicht alle Informationen vor, aber offensichtlich hat die Stadtregierung dem starken Druck des IFAW nachgegeben. Alle öffentlichen Ankündigungen der Tötungsaktion wurden von Plakatwänden und Webseiten entfernt.
Wir werden die weitere Entwicklung in Qinhuangdao und der Provinz Hebei im Auge behalten, bis wir davon überzeugt sind, dass man die Hunde in Ruhe lässt. Viele Menschen haben ihre Tiere bei Freunden und Verwandten außerhalb der Stadt in Sicherheit gebracht. Wir müssen dafür sorgen, dass sie nach ihrer Rückkehr unbehelligt in Qinhuangdao leben können.
Chinesische Behörden führen solche Tötungsaktionen durch, weil es in China weder ein Tierschutzgesetz noch wirksame Programme gegen Tollwut-Epidemien gibt. Bereits einzelne Tollwutfälle können eine Panik auslösen und damit erneut zu Forderungen nach solchen Massakern an Hunden führen.
Deshalb muss der IFAW möglichst schnell Impf- und Kastrationsprogramme für China entwickeln, die eine effektive Kontrolle von Haustierpopulationen und Tollwut gewährleisten.
Ihre Spende hilft uns dabei, solche Programme zu entwickeln, damit es künftig keine Hundemassaker mehr geben wird.
Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir den Hunden in Qinhuangdao helfen konnten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Mit freundlichem Gruß,
Fred O'Regan
IFAW-Direktor
PS: Unter Mitwirkung des IFAW wird zurzeit der erste Entwurf für ein landesweites chinesisches Tierschutzgesetz vorbereitet. Sollte dieser Entwurf verabschiedet werden, sind Tötungsaktionen, wie sie in Qinhuangdao geplant waren, künftig verboten. Spenden Sie jetzt und unterstützen Sie damit das Tierschutzgesetz für China sowie unsere weltweite Arbeit gegen Grausamkeit.
Quelle: Newslette
www.ifaw.org