Linus ist ja nun schon seit einigen Jahren blind, kommt aber weil er sich nicht darauf einstellt, nicht so gut damit klar. O.K.
er hat wahrscheinlich weniger das Problem, denn er lernt auch nicht daraus, dass man als Schwerbehinderter nicht wie ein Sehender durch die Gegend schießen kann.

Man könnte ihn als eine Art Ball in einem Flipperautomaten beschreiben, so läuft er. Immer hin und her von links nach rechts und umgekehrt und das in einem Affenzahn, wobei er natürlich alles niederwalzt, was im Weg steht. Meine Türzargen sind schon ganz abgerundet.... Draußen können wir nur an der Leine und selbst das ist eine Anstrengung, weil er sonst alle Bäume und Büsche mitnimmt. Ihn selbst stört es gar nicht - ich frag mich allerdings nur, was er machen würde, wenn er woanders leben müsste. Da hätten die Leute bestimmt nicht so viel Zeit und Lust immer ein Auge auf ihn zu halten.
Zweiter Nachteil seiner Behinderung - seine Unsicherheit, was Geräusche und andere Hunde angeht. Prophylaktisch gröhlt er schon mal bei jedem Geräusch und Geruch.
Das nervt mich wirklich. Lässt sich auch nicht abstellen.
Die Katze hat ja keinen Schwanz mehr und ist deshalb auch ein wenig behindert, denn sie kann nicht mehr so hoch und schnell springen.
Ansonsten sind wir ja alle hier klapprig - dann passt es ja
